Am Sonntag, 29. April, feiern wir mit einem vielseitigem Programm für Kinder und Erwachsene rund um die Camera obscura und Lochkamera weiter. Das optische Phänomen der Camera obscura (lat. ‹dunkle Kammer›) ist seit mehr als 2000 Jahren bekannt: Fällt Licht durch eine winzige Öffnung in ein dunkles Zimmer, entsteht auf der gegenüberliegenden Wand eine auf dem Kopf stehende, seitenverkehrte Projektion von Gegenständen, die sich ausserhalb dieser Kammer befinden. Diese Projektion kann auf einem licht­empfind­lichen Papier aufgezeichnet werden. Im Gegensatz zur digitalen Fotografie benötigt dieser Vorgang Geduld, denn je nach Tageszeit und Wetter beträgt die Belichtungszeit mehrere Minuten! In einem Workshop mit der Fotokünstlerin Jacqueline Weiss können die Besucherinnen und Besucher selber Aufnahmen machen mit Metalleimern, die als Lochkameras funktionieren. Die Fotografien werden im Anschluss im Museum entwickelt, digitalisiert und auf die internationale Lochkamera-Website pinholeday.org geladen.

Programm
11.15 Uhr Einführung in das Phänomen der Camera obscura in der begehbaren Lochkamera des Stadtmuseums Aarau.
12.30 bis 16 Uhr Lochkamera-Workshop mit der Fotokünstlerin Jacqueline Weiss. Die Besucherinnen und Besucher können mit «Chübeli» (Metalleimern) Aufnahmen machen und diese im Fotolabor entwickeln. Pro Person werden ein bis drei Aufnahmen digitalisiert und auf die Webseite des Internationalen Lochkameratages geladen.
13.30 bis 15.30 Uhr Die Fotokünstlerin Jacqueline Weiss erstellt mit einer Lochkamera live zwei Gruppenfotografien, eines vom Aarauer Stadtrat und eines von Pino mit Gästen.
   
14 bis 15 Uhr Fotowalk für Kinder unter Leitung von Sara Reimann.
   
14 bis 15 Uhr Öffentliche Führung durch die Wechselausstellung «Netzwerk Schweizer Pressefotografie».
15 bis 16.30 Uhr Das Schauarchiv des Ringier Bildarchiv ist für Sie offen.

Flyer

Eintritt:
Es gelten die Eintrittspreise des Stadtmuseums.
Alle Angebote und Workshops sind inbegriffen. Freiwilliger Unkostenbeitrag.