Im Foyer des Stadtmuseums Aarau wird die Ausstellung «JUMP» die Geschichte des Jump 'n' Runs aufzeigen. Studierende der Medienwissenschaft der Universität Basel entwickelten die Ausstellung im Rahmen eines Seminars. Fünf Videospiele, die von den Besucherinnen und Besuchern gespielt werden können, vermitteln die fast 40-jährige Geschichte eines Genres.

Selten hat ein Genre das Videospiel so sehr geprägt wie das Jump ‘n’ Run. Jeder kennt Mario, das hüpfende Männlein mit Schnauz und roter Mütze. Mario hat in den bald 40 Jahren seiner Existenz nicht nur das Genre des Jump 'n' Runs, sondern das gesamte Bild des Videospiels grundlegend geprägt. Jump 'n' Run bedeutet aber nicht nur Mario - die Ausstellung «JUMP» präsentiert den Werdegang und die Geschichte des Genres Jump 'n' Run und zeigt dessen Vielfältigkeit sowie die Einflüsse auf moderne Gamingtrends auf.
Das Jump 'n' Run, auch Plattformer genannt, blickt auf eine farbenfrohe Historie voller Veränderung zurück. Grafik, Steuerung und Hardware haben sich über die Jahre weiterentwickelt und Spielmechaniken wurden ergänzt und angepasst. Das Grundprinzip blieb aber bis heute dasselbe: Springen und Rennen. Anhand eines historischen Abrisses, welcher die  Meilensteine der Genregeschichte aufgreift, zeigt «JUMP» die Entwicklung des Jump 'n' Runs auf. Als Besucherin und Besucher kann man in diesen wichtigen Abschnitt der Geschichte der Videospiele eintauchen und genrebestimmende Klassiker sowie neue Genrezugänge spielen. Nostalgie und Interesse am Fortschritt treffen hier aufeinander.

Von 2-dimensionalen Arcade-Games bis zu 3D-Experimenten
Die Ausstellung besteht aus mehreren Stationen mit verschiedensten Spielen des Jump 'n' Run-Genres. Ausgewählt wurden sie nach technologischer und kultureller Relevanz. Die Erzählung der Geschichte des Jump 'n' Runs beginnt beim 2-dimensionalen Arcade-Hit Donkey Kong, der bald seinen vierzigsten Geburtstag feiert. Weiter führt einen die Ausstellung durch die goldenen 90er-Jahre des Jump 'n' Runs bis hin zu dreidimensionalen Genre-Experimenten, die als Grundlage der modernen Videospiel-Landschaft gelten.

Entstehung
«JUMP» entstand im Rahmen des Seminars «Spiele ausstellen, praktisch gesehen» am Seminar für Medienwissenschaft der Universität Basel unter der Leitung von Dominik Marosi.

Eintritt Foyer: kostenlos