Ab 15. August 2018

Die in der Ausstellung vertretenen Szenen wurden abgelichtet, um in der Presse veröffentlicht zu werden oder Erinnerungen an Vergangenes zu bewahren. Sie dokumentieren Verschwundenes wie die alte Kettenbrücke, noch heute Typisches wie den Maienzug und seltene Ereignisse wie das Eidgenössische Turnfest im Jahr 1972.

Die ältesten Fotografien in der Bildabfolge entstanden um 1900 und wurden von Fotografen und engagierten Amateuren geschossen, die in Aarau lebten. Sie sind Teil der Sammlung des Stadtmuseums, das die Bebilderung der Markthalle Färberplatz erarbeitet hat. Darauf folgen Pressefotografien aus dem Ringier Bildarchiv (RBA) im Staatsarchiv Aargau. Das Bildarchiv umfasst Fotografien aus Redaktionsarchiven und Bildagenturen von Ringier aus den 1930er- bis in die 1990er-Jahre. Arbeiten von Fotografen, die heute in Aarau wirken, verlängern das Bildpanorama bis in die 2010er-Jahre. Zusammen senden die Fotografien Bildgrüsse aus rund 130 Jahren und geben Anlass zu einem Austausch über Wandel und Tradition in Aarau.

In der Kooperation von Stadtmuseum Aarau und Bibliothek und Archiv Aargau/Staatsarchiv steht die Vermittlung des Ringier Bildarchivs im Mittelpunkt. Fotografie und Film sind Leitmedien des 20. Jahrhunderts und wichtige Objekte in der Sammlung sowie im Programm des Stadtmuseums Aarau.

Die Ausstellung ist vorerst für ein Jahr im öffentlichen Raum zu sehen und wird von aarau info in verschiedene Stadtführungen miteinbezogen.