Die Wanderausstellung HANDYFILME – JUGENDKULTUR IN BILD UND TON vermittelt fundiertes Wissen zum Thema und macht das Medium Handyfilm als kreative Ressource im jugendkulturellen Alltag sichtbar. Die interaktive Ausstellung richtet sich ebenso an Jugendliche wie an Fachpersonen aus der schulischen und ausserschulischen Jugendförderung sowie an alle, die sich für das Filmen mit dem Handy interessieren. Die Grundlagen zur Ausstellung wurden in einem von der Universität Zürich und der Zürcher Hochschule der Künste durchgeführten SNF-Forschungsprojekt erarbeitet.


Visualisierung der Ausstellung, © Peter Auchli 2015
Weitere Impressionen aus der Ausstellung finden Sie hier.

Handyfilme sind aus dem Alltag vieler Jugendlicher nicht wegzudenken. Diese nutzen das neue Medium auf vielfältige und kreative Weise, um sich mit ihrem Alltag auseinanderzusetzen. Bei Erwachsenen haben Handyfilme aber oft einen schlechten Ruf. Die Wanderausstellung HANDYFILME – JUGENDKULTUR IN BILD UND TON zeigt, dass Handyfilme mehr sind als nur «Sex & Crime». Anhand von aktuellen Beispielen und einer interaktiven Szenographie wird  veranschaulicht, zu welchen Gelegenheiten Jugendliche mit ihren Smartphones filmen, welche Filme dabei entstehen und wie sie sich diese auf die globale Medienkultur beziehen. Dabei geht es auch darum, Handyfilme als Teil der Film- und Technikgeschichte zu begreifen.

Das Programm im Stadtmuseum Aarau

Datum Anlass Weiteres
26.11.2015, 
ab 19 Uhr
Vernissage Die Ausstellung «Handyfilme – Jugendkultur in Bild und Ton» wird eröffnet.
11. 12.2015,
14–17 Uhr
Tagung (online-Anmeldung erforderlich) Die Weiterbildung «Handyfilme in der Jugendkultur» richtet sich an PädagogInnen aus der schulischen und ausserschulischen Jugendförderung.
12.12.2015,
13–16 Uhr
Workshop (online-Anmeldung erforderlich) Beim Workshop «Handyfilme» erfahren Jugendliche im Alter von 14-18 Jahren Wissenswertes rund um das Filmen mit dem eigenen Handy.

Die Ausstellung eignet sich für den Besuch von Schulklassen und Jugendgruppen der Sekundarstufen I und II. An jedem Ausstellungsort bieten die AusstellungsmacherInnen gemeinsam mit regionalen Partnern aus der Jugendförderung ein Begleitprogramm an. Durchgeführt werden die Veranstaltungen in Zusammenarbeit mit nationalen und regionalen Partnern aus Schule und Jugendförderung.

Zum Ausstellungsbeginn erscheint zeitgleich das Sachbuch «Handyfilme als Jugendkultur» (Holfelder/Ritter, UVK Verlag 2015), das erstmals Informationen zum Thema in Buchform präsentiert und in einem Praxisteil Anregungen für die Arbeit in der Jugendförderung gibt.

Weitere Informationen zu Terminen, Standorten und Begleitprogramm: www.handyfilme.net

Kontakt
Christian Ritter und Dr. Ute Holfelder
Universität Zürich, Institut für Sozialanthropologie und Empirische Kulturwissenschaft
Affolternstrasse 56, CH-8050 Zürich
Mail: christian.ritter@uzh.ch, ute.holfelder@uzh.ch
Telefon: +41 (0)44 634 58 63