Diese Beiträge sind aus der Stadtexpedition entstanden. Einzelne Beiträge werden kuratiert und in der Ausstellung im Foyer des Stadtmuseums präsentiert.

Bilder aus der Telli

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Meinungen aus der Telli

Mein Lieblingsladen im Telli Einkaufszentrum ist die Drogerie. Dort habe ich meine Ohrlöcher gestochen. Und dort gibt es immer einen Traubenzucker. – Yara, 8 J.
Ein Mädchen aus meiner Klasse will für ihren Geburtstag die Disco Metropol im Gemeinschaftszentrum Telli mieten. Ich weiss aber noch nicht ob ich hingehen werde. – Luna, 9 J.
Das Gemeinschaftszentrum ist das Herz des Telli. Alle Fäden laufen hier bei Hans Bischofsberger zusammen. Man kann im GZ Geburtstag feiern, es hat eine Kegelbahn, eine Disco. Hans hat immer ein offenes Ohr für alle Leute, die ein Problem, ein Anliegen oder eine Idee haben. Und er setzt viele Dinge um, wie zum Beispiel den Mahlzeitendienst. Im GZ werden von den Leuten der verschiedensten Kulturen Hochzeiten oder Geburtstage gefeiert. Ich habe meinen 40. Geburtstag auch hier gefeiert. – Eveline, 42 J.
Dieser Bach hier im Wald ist eigentlich ein Kanal. Der wurde ursprünglich abgeleitet, um eine Weberei zu betreiben. Danach nutzte die Schokoladenfabrik Frey, welche früher hier war, das Gewässer, um Strom zu produzieren. In den letzten 20 Jahren wurde der Bach nun renaturiert. Die Kinder gehen hier baden, und es ist eines der wichtigsten Laichgewässer im Kanton Aargau. – Fred, 43 J. 
Im Telliquartier findet die Kultur hauptsächlich hier auf diesem Areal statt. Einerseits die Musikkultur im KIFF, dann die Theaterkultur im Fabrik Palast; das sind schon zwei kulturelle Highlights im Quartier. Natürlich gibt es aber auch noch andere kleinere Veranstalter von kulturellen Anlässen. Und der Quartierverein ist im Telli auch sehr aktiv. – Hansueli, 64 J.
In der Telli hat es sehr viele Tiere. Besonders Eichhörnchen sieht man oft. Die sind aber etwas scheu. Und einen Igel habe ich erst kürzlich entdeckt. Dann haben wir noch den Streichelzoo, dort hat es viele verschiedene Tiere wie Esel, Ponys, Ziegen und Hühner. Aber ich gehe nicht so gern dorthin, weil es dort etwas stinkt. – Kind, Telli, 8 J.
Das Minigolf spielen ist schon eher etwas Schweizerisches. In der Regel spielen hier auch Schweizerinnen und Schweizer oder solche, die schon sehr lange in der Schweiz sind. Doch eben erst hatte ich an einem Nachmittag eine indische Familie zu Gast, doch das war ziemlich einmalig. Aus Albanien haben wir zwar schon oft auch Leute. Da kommen dann vor allem die Kinder spielen. Die Familien sind meist hier zum Grillen am Grillplatz nebenan. Und wenn die Kinder dann langsam ungeduldig werden, dann rücken die Eltern schon mal zwei Franken raus damit die Kinder hier spielen können. Wenn man vom Quartier Telli ist, dann kann man hier nämlich schon für zwei Franken spielen kommen. Für Nicht-Tellianer kostet es fünf Franken. Meistens spielen die Leute eine Runde, aber ich kenne auch welche, die lösen dann gleich mehrere Runden und verbringen dann fast den ganzen Tag hier auf dem Platz. – Martin, 52 J.
Ich bin bei verschiedenen Gruppen im Telli mit dabei. In der ABAU-Gruppe, im Hirnjogging Team. Mein Mann wollte auch etwas hier im Telli machen, jetzt arbeitet er hier bei auf der Minigolf Anlage. Und damit es ihm nicht langweilig wird, begleite ich ihn. Meist Donnerstag abends. Das letzte Wochenende hatten wir ein Minigolf Turnier, es war das jährliche Turnier der Telli Minigolf Gruppe. Lange lief nichts hier bezüglich Minigolf, dann hat Hans Bischofberger vom Geimeinschaftszentrum Telli dies wieder aktiviert. Man braucht ja ein Team dazu, und es muss klar sein dass diese etwas verdienen, sonst kommt ja niemand arbeiten. Vor ein paar Jahren wurden auch die Bahnen wieder frisch geteert. Es ist ein schöne Anlage, da sie sehr eingewachsen ist. Auch die Sonne brennt nicht voll drauf, man hat hier immer etwas Schatten.
Es kommen hier ganz verschiedene Leute zum Minigolfen. Alt und Jung gemischt. Manche kommen auch einfach auf ihrem Spaziergang mit dem Hund hier vorbei und trinken einen Kaffee. – Therese, 68 J.

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