Diese Beiträge sind aus der Stadtexpedition entstanden. Einzelne Beiträge werden kuratiert und in der Ausstellung im Foyer des Stadtmuseums präsentiert.

Bilder aus dem Zelgli

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Meinungen aus dem Zelgli

Der Rathausgarten ist unser Lieblingsplatz, jetzt mit den Kindern. Es gibt viele Spielplätze in der Stadt, aber dieser ist recht sauber, schön aufgeräumt, es gibt viele Bäume, viel Grün und erstaunlich wenig Leute dafür dass es so schön ist. Vielleicht weil es etwas versteckt ist. Man kennt es nicht so gut, das erstaunt mich etwas. Vielleicht liegt es daran, dass es dort im Quartier nicht so viele kleine Kinder hat. – Marc, 40 J.
Das Quartier hat viel Grün, aber wie man sieht verschwindet davon auch einiges. In den letzten zwei Jahren sind hier etwa vier Häuser abgerissen worden. Jetzt gibt es dort Mehrfamilienhäuser mit drei oder mehr Eigentumswohnungen. Das ist einerseits verständlich, andererseits auch schade, da viel Idylle verloren geht. – Judith, 52 J. 
Im Quartier hat es sehr wenig Gewerbe. An der Renggerstrasse gab es einmal eine kleine Druckerei, jetzt sind hier die Kaminfegermeister zu Gast. – Gerold, 76 J.
Was mich so fasziniert an diesem Friedhof sind die uralten, wunderschönen Bäume. Und auch die wirklich wunderschön gemeisselten Grabsteine. Das sind richtige Kunstwerke. – Yolanda, 39 J.
Ich fühle mich wohl hier, es hat eine gute Atmosphäre im Zelgli. Die Leute wirken freundlich, es sieht so aus als ob man sich hier kennt, und das gefällt mir sehr.
Ich komme aus Regensdorf in Zürich, da lebt es sich etwas anders, in den Blocksiedlungen. Man sieht sich zwar oft, aber man grüsst sich kaum und hat auch keinen Kontakt zu den Nachbarn. Das finde ich schade, und das ist wirklich schön dass es das hier hat. – Mahmoud, 20 J.
Am meisten vermisse ich, jetzt, da ich nicht mehr im Zelgli wohne, die Nähe zur Stadt. Mir gefällt das Ländliche und Ruhige, und doch ist man gut angeschlossen und schnell in der Stadt. Die Verbindung mit dem Naherholungsgebiet, die Echolinde, die Einfamilienhausatmosphäre in diesem Quartier schätze ich sehr. Man ist hier für sich, und hat doch Leute rundherum. – Walo, 62 J.

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Zelgligeschichten aus dem Erzählsessel

Irene Brantschen

Ruth Schmid

Weitere Geschichten von Angelica Cavegn Leitner, Käthi Siegenthaler, Marion Meier Künzli, Remigius Bütler, Dominik Meier, Martin Schwaller und Gerold Brändli werden im Foyer des Stadtmuseums ausgestellt.

Stimmen aus dem Zelgli

Gerold, 62 J.

Judith, 52 J.

Marc, 40 J.

Mahmoud, 20 J.

Yolanda, 39 J.

Marc, 40 J.

Yolanda, 39 J.

Gerold, 62 J.

Judith, 52 J.